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Verkehrsfreigabe und feierliche Eröffnung der Ernst-Toller-Straße

Nach einer Bauzeit von 18 Monaten wurde heute um 10 Uhr die vollständig sanierte Ernst-Toller-Straße in Neuruppin feierlich für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Trotz des anspruchsvollen Leitungsbaus und eines strengen Winters konnte das Vorhaben zügig abgeschlossen werden, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Auf einer Länge von rund 350 Metern entstanden dabei insgesamt 167 neue Stellplätze für Pkw, darunter sechs Lademöglichkeiten für Elektroautos, vier Motorradstellplätze sowie drei behindertengerechte Parkplätze in direkter Nähe zum Bahnhof. Zusätzlich stehen 12 Fahrradbügel zur Verfügung, um Radfahrenden ausreichende Abstellmöglichkeiten zu bieten.

Durch den nun beginnenden Umbau des Parkplatzes am Rheinsberger Tor wird die Ernst-Toller-Straße künftig als gut erreichbare alternative Parkmöglichkeit für Pendelnde dienen, insbesondere in Verbindung mit dem dann neu gestalteten ZOB der Fontanestadt Neuruppin. Die Maßnahme verbessert insgesamt die Erreichbarkeit des Kulturhauses Neuruppin, stärkt den ÖPNV und schafft zeitgemäße Park- sowie Ladeinfrastruktur für Pkw, Motorräder und Fahrräder. Die Neuerungen werden den Alltag von Anwohnenden und Pendelnden spürbar erleichtern und einen nachhaltigen Beitrag zur Mobilität vor Ort leisten.

Voraussichtlich ab Herbst 2026 werden noch die Pflanzarbeiten mit Bäumen, Sträuchern und Blumenzwiebeln erfolgen, sodass das Bauvorhaben dann final abgeschlossen ist.

Bürgermeister Nico Ruhle: „Mit der heutigen Verkehrsfreigabe können wir insbesondere den Pendelnden einen attraktiven P&R-Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Rheinsberger Tor übergeben. Im Ergebnis der Sanierung erzielen wir eine deutliche Verbesserung gegenüber der Ausgangslage. Mehr Stellplätze, komfortable und barrierefreie Wege, Fahrradabstellmöglichkeiten sowie Lademöglichkeiten für Elektroautos machen die P&R-Anlage zu einem zeitgemäßen Pendlerparkplatz.“

Baudezernent Jan Juraschek: „Die Verkehrsfreigabe der Ernst-Toller-Straße ist der erste wichtige Meilenstein bei der Transformation der nördlichen Altstadt. Der neugeschaffene Pendlerparkplatz verbessert nicht nur grundsätzlich die Rahmenbedingungen für die Erreichbarkeit und Nutzung des Bahnhofsumfeldes, sondern wird auch mit dem im Herbst 2026 umgesetzten Stadtgrün, u.a. konkret mit ca. 40 neuen Bäumen und der Theodor-Fontane Rose, einen attraktiven gestalterischen Akzent setzen.“

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 3,8 Mio Euro. Davon konnten 80% Städtebaufördermittel des Landes und Bundes in Anspruch genommen werden.   

Collage zur Straßeneröffnung: Eine Gruppe hält ein Band über einer frisch asphaltierten Fahrbahn, daneben kurze Ansprachen am Straßenrand. Weitere Bilder zeigen den neuen Straßenabschnitt mit Pflasterflächen und markierten Bereichen.