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Veranstaltungen im Oktober 2026 im Museum Neuruppin

Donnerstag, 1. Oktober 2026 | 17 Uhr
VORTRAG
Der Historiker und Archivar Johannes Schultze – Zum 50. Todestag

Zum 50. Todestag des Historikers und Archivars Johannes Schultze (1891–1976) widmet sich der Vortrag am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, um 17 Uhr, seinem Wirken und seiner Verbindung zur Region.

Bekannt wurde Schultze unter anderem durch seine „Geschichte der Stadt Neuruppin“ – ein Standardwerk der Neuruppiner Geschichtsschreibung aus dem Jahr 1932 – sowie durch die 1969 abgeschlossene fünfbändige Geschichte der Mark Brandenburg.

Martin Cron, Volkmar Heuer-Strathmann und Bernd Meyer zu Hücker richten den Blick zugleich auf Schultzes berufliche Rolle während der NS-Zeit. Als Mitarbeiter des Geheimen Staatsarchivs in Berlin war er mit der Ausstellung sogenannter „Ariernachweise“ befasst. Die Veranstaltung fragt nach Verantwortung im Archivberuf sowie nach der Bedeutung von Dokumenten und Überlieferung für eine demokratische Gesellschaft.

Gebühr: 8,00 € (inkl. Eintritt) | Kostenfrei für Mitglieder des Fördervereins für das Museum Neuruppin e.V.

 

Donnerstag, 8. Oktober 2026 | 17 Uhr
VORTRAG MIT MUSIKALISCHER BEGLEITUNG
„Du meine Seele singe!“ Eine Erinnerung in Musik und Wort zum 350. Todestag des evangelischen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt (1607–1676)

Zum 350. Todestag erinnert der Vortrag mit musikalischer Begleitung an Paul Gerhardt (1607–1676), einen der bedeutendsten evangelischen Kirchenlieddichter. Lieder wie „Befiehl du deine Wege“, „Nun ruhen alle Wälder“ und „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ sind bis heute bekannt und werden gesungen.

Frank Jüttner, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins für das Museum Neuruppin e. V., stellt Leben und Werk Paul Gerhardts vor. Seine Dichtung entstand in einer Zeit von Krieg, Verlust und Glaubenskonflikten. 

Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Juliane Felsch-Grunow, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Rheinsberg, am Piano.

Gebühr: 8,00 € (inkl. Eintritt) | Kostenfrei für Mitglieder des Fördervereins für das Museum Neuruppin e.V.

 

Sonntag, 11. Oktober 2026 | 14 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
„Kunst, echte Kunst überall“ - Die Familie von Quast auf Radensleben und ihre Kunstsammlung

Das Museum Neuruppin lädt am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, um 14 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst, echte Kunst überall“ - Die Familie von Quast auf Radensleben und ihre Kunstsammlung ein. 

Mit der Ausstellung widmet sich das Museum Neuruppin der Familie von Quast auf Radensleben und ihrer bis 1945 dort befindlichen Kunstsammlung. Diese ging vor allem auf Ferdinand von Quast (1807–1877) zurück, der nach seinem Besuch des Neuruppiner Gymnasiums und der Berliner Bauakademie als Schüler von Karl Friedrich Schinkel schließlich 1843 zum ersten preußischen „Konservator der Denkmäler“ ernannt und somit ein Begründer der modernen Denkmalpflege wurde.

Die Präsentation eröffnet einen Blick auf das kulturelle Erbe einer Familie, deren Geschichte eng mit Radensleben und der Region Ruppin verbunden ist. Im Mittelpunkt stehen Kunstwerke und Zeugnisse der Sammelleidenschaft und des Kunstverständnisses der Familie von Quast. 

Zur Ausstellungseröffnung begrüßt Maja Peers, Leiterin des Museums Neuruppin. Die Grußworte sprechen Nico Ruhle, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Mario Zehle, Vorstandsmitglied der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin a. D. und Herausgeber des Begleitbandes zur Ausstellung sowie Günter Rieger, Verleger und Vorstandsmitglied des Fördervereins für das Museum Neuruppin e. V..

Dr. Sebastian Panwitz und Ulrich Feldhahn, Kuratoren der Ausstellung, geben eine Einführung in das Thema. 

Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule gestalten die Eröffnung musikalisch unter der Leitung von Karen Henning.

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

 

Mittwoch, 21.Oktober 2026 | 18 Uhr
VERANSTALTUNG
Ilko-Sascha Kowalczuk im Gespräch mit Wolfgang Freese

Der Historiker und Publizist Ilko-Sascha Kowalczuk spricht mit Wolfgang Freese über seine Bücher „Freiheitsschock. Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute“ sowie „Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten“, die im C. H. Beck Verlag erschienen sind. Der Autor zählt zu den renommiertesten Kennern der DDR-Geschichte und der Geschichte Ostdeutschlands nach 1989.

Eine Veranstaltung des Aktionsbündnisses „Neuruppin bleibt bunt“ in Kooperation mit dem Museum Neuruppin und der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Ostprignitz-Ruppin.

Flexibler Eintritt

 

Donnerstag, 22. Oktober 2026 | 11:30 Uhr
HERBSTFERIENPROGRAMM
DRUCKWORKSHOP IN DER LITHOGRAFIEWERKSTATT
Natur drucken

Der 120-minütige Kreativworkshop lädt Ferienkinder ab neun Jahren zu einem Herbstspaziergang und anschließend zum Drucken der gesammelten Blumen und Pflanzen ein. Die Künstlerin Geli Schulze zeigt, wie sich die Tradition des Herbariums mit einfachen Mitteln in die Druckwelt übertragen lässt. 

 

Für Kinder ab neun Jahren

Gebühr: 6,00 € (inkl. Eintritt)

Anmeldung: 03391 355 5100 | info@~@museum-neuruppin.de

Ankündigung für das Museum Neuruppin: Veranstaltungen im September. Fokus liegt auf dem Hinweis zum Monatsprogramm.