Veranstaltungen im Museum Neuruppin im Februar
Im Februar bietet das Museum Neuruppin ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.
Die Termine im Überblick:
Mittwoch, 4. Februar 2026 | 13 Uhr
FERIENPROGRAMM
DRUCKEN IN DER LETTERNDRUCKWERKSTATT
Wie entsteht das gedruckte Wort?
In den Winterferien erleben Kinder ab neun Jahren die Welt des historischen Buchdrucks! Der gelernte Buchdrucker Horst Frohmüller führt durch die traditionsreiche Letterndruckwerkstatt des Museums. Hier kann man lernen, wie mit metallenen Lettern und historischen Druckmaschinen wie der Boston-Tiegelpresse gearbeitet wurde – eine Technik, die einst Johann Gutenberg erfand.
3,00 € Material zzgl. flexibler Eintritt
Donnerstag, 5. Februar 2026 | 11.30 Uhr
FERIENPROGRAMM
DRUCKEN IN DER LITHOGRAFIEWERKSTATT
Winterliche Motive – Schneekristalle
Beim Drucken in der Lithografiewerkstatt mit der Künstlerin Geli Schulze wird die alte Technik der Lithografie (des Steindrucks) zu einem kreativen Erlebnis. Sie erklärt Kindern ab neun Jahren Schritt für Schritt das Verfahren der Lithografie und das Drucken mit der historischen Presse. Das traditionsreiche Steindruckverfahren, mit dem die Neuruppiner Bilderbogen früher hergestellt wurden, wird somit nicht nur gezeigt, sondern auch praktisch erlebbar gemacht.
Mit Fantasie und Experimentierfreude können Kinder eigene winterliche Motive entwickeln und diese in der Technik der sogenannten Küchenlithografie umsetzen – ganz im Zeichen zarter Eiskristalle und winterlicher Formen.
3,00 € Material zzgl. flexibler Eintritt
Freitag, 6. Februar 2026 | 11.30 Uhr
FERIENPROGRAMM
MITMACH-AKTION
Worte sammeln und gestalten
Bei diesem Mitmach-Angebot von Annett Glöckner wird gesammelt, gestaltet und experimentiert. Kinder ab neun Jahren nehmen Eindrücke auf, suchen Worte und Zeilen, inspiriert von Theodor Fontane in der Dauerausstellung des Museums. Unter Anleitung der Künstlerin entstehen auf Zeichenkarton mit Farben, Stiften, Federn und Schablonen individuelle Wortkunstwerke, die vielleicht auch im Graffiti-Stil gestaltet sind. Die fertigen Werke können später als Andenken mit nach Hause genommen werden. - Ein kreativer Ferienworkshop, der Raum für eigene Ideen und jugendlichen Ausdruck eröffnet.
3,00 € Material zzgl. flexibler Eintritt
Freitag, 6. Februar 2026 | 19 Uhr
FERIENPROGRAMM
NACHTS IM MUSEUM
Taschenlampenführung und Vorleseecke
Das Museum Neuruppin lädt Kinder zu einem abendlichen Ferienprogramm ein. Bei einer Taschenlampenführung entdecken die Kinder das Museum im Dunkeln und können dabei Verborgenes in den Ausstellungen erkunden. In der gemütlichen Vorleseecke machen es sich die Kinder auf Kissen und Decken bequem und lauschen Geschichten rund um das Museum, Entdeckungen und mutige Heldinnen und Helden. Zwischen den Geschichten ist Zeit, Fragen zu stellen, ins Gespräch zu kommen und die eigenen Eindrücke von der Taschenlampenführung zu teilen.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.
1,00 € Gebühr zzgl. flexibler Eintritt
Bitte nach Möglichkeit eine Taschenlampe mitbringen.
Sonntag, 8. Februar 2026 | 13 Uhr und 14.30 Uhr
ZU EHREN VON EVA STRITTMATTER
Gedenkveranstaltung auf dem Eva-Strittmatter-Platz und
Lesung im Museum Neuruppin „Schauplätze der ‚Kindheitsstadt‘. Eva Strittmatter in Neuruppin“
Die Fontanestadt Neuruppin und das Museum Neuruppin laden am Sonntag, dem
8. Februar 2026, zu einer Würdigung der Schriftstellerin Eva Strittmatter ein.
Um 13 Uhr begrüßt der Bürgermeister, Nico Ruhle, die Gäste zur Gedenkveranstaltung auf dem Eva-Strittmatter-Platz. Anschließend werden dort gemeinsam Blumengrüße niedergelegt. In diesem Jahr werden alle Teilnehmenden gebeten, eine Schale mit Frühblühern mitzubringen. Diese können später auf dem Platz eingepflanzt werden – als nachhaltiges Zeichen der Erinnerung.
Im Anschluss laden das Museum Neuruppin und die Stiftung Kleist-Museum
um 14.30 Uhr ein zu der
Lesung „Schauplätze der Kindheitsstadt. Eva Strittmatter in Neuruppin“
Illustrierte Zeitreise mit Gabriele Radecke und Robert Rauh
Eva Strittmatters „Vorexistenz als Dichterin“ ist eng verbunden mit ihrer „Kindheitsstadt“ Neuruppin. In der „kleinen Stadt“ wuchs sie in „ziemlich beschränkten Verhältnissen“ auf, fand ihre erste „große Liebe“ und begann erste Gedichte zu schreiben. Und hier erlitt sie eine „Lebensverletzung“. Gabriele Radecke und Robert Rauh nehmen Sie mit auf eine Zeitreise zu den historischen Schauplätzen von Eva Strittmatters Jugendzeit in Neuruppin.
Dr. Gabriele Radecke, Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste in Berlin, und Robert Rauh, Historiker und Publizist, lesen aus ihrem gemeinsam verfassten Band „Eva Strittmatter in Neuruppin [1930–1947]“ aus der Reihe Frankfurter Buntbücher der Stiftung Kleist-Museum, erschienen 2025 im Verlag für Berlin-Brandenburg.
Eine Kooperationsveranstaltung von Stiftung Kleist-Museum und Museum Neuruppin.
3,00 € Gebühr zzgl. flexibler Eintritt
Dienstag, 10. Februar und Mittwoch, 11.Februar 2026 | 8 – 16 Uhr
TRAININGSSEMINAR FÜR PEER GUIDES DER WANDERAUSSTELLUNG „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“
Im Rahmen der Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, die vom 11. Februar bis 9. März 2026 im Museum Neuruppin gezeigt wird, findet am 10. und 11. Februar 2026 jeweils von 8 bis 16 Uhr ein Trainingsseminar für Peer Guides statt.
Die vom Anne Frank Zentrum (Berlin) und Anne Frank Haus (Amsterdam) entwickelte Ausstellung erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Anne Frank (1929–1945) und lädt Jugendliche dazu ein, sich mit Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung sowie den Werten Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie auseinanderzusetzen.
Das Trainingsseminar richtet sich an engagierte junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren, die als Peer Guides Gleichaltrige und andere interessierte Gruppen durch die Ausstellung führen und so der Erinnerung ihre eigene Stimme verleihen möchten.
Die Teilnahme als Peer Guide ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich: info@~@museum-neuruppin.de. Das Trainingsseminar wird vom Anne Frank Zentrum geleitet.
Mittwoch, 11. Februar 2026 | 17 Uhr
ERÖFFNUNG
Wanderausstellung „Deine Anne Frank. Ein Mädchen schreibt Geschichte“. Ein Ausstellungsangebot für Jugendliche und andere Interessierte vom Anne Frank Zentrum, Berlin
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, um 17 Uhr lädt das Museum Neuruppin zur Eröffnung der Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ein. Die vom Anne Frank Zentrum (Berlin) in Kooperation mit dem Anne Frank Haus (Amsterdam) entwickelte Ausstellung ist vom 11. Februar bis 9. März 2026 im Museum Neuruppin zu sehen.
Die Ausstellung ist ein interaktiver Lernort zur Geschichte von Anne Frank (1929–1945). Ihr Tagebuch steht als Symbol für den Völkermord an den Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten und gewährt zugleich einen eindrucksvollen Einblick in die Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin.
Flexibler Eintritt
Samstag, 14. Februar | 14 Uhr
ZUM VALENTINSTAG
„Liebestreu und Grausamkeit“ | Ein in Schwarz-Weiß inszeniertes Papiertheater mit Figuren von Wilhelm Busch
Wilhelm Busch, der berühmte Zeichner und Dichter, spielte in seiner Studentenzeit nicht nur Theater, sondern verfasste gemeinsam mit einem Freund dieses parodistische Werk über die ernsten Ritter-, Geister- und Liebesdramen. In einem schwarz-weißen Papiertheater mit Figuren und Musikbegleitung wird diese selten gespielte „Romantische Oper in drei Akten“ von Wilhelm Busch wieder für das Publikum erlebbar. Die Aufführung des Lindenberger Marion-Etten-Theaters wird für alle Wilhelm-Busch-Fans ein großer Spaß!
3,00 € Gebühr zzgl. flexibler Eintritt
Sonntag, 22. Februar 2026 | 14 Uhr
ERÖFFNUNG
„Wenn ein Werbespruch Wirkung zeigt…“ - Eine Präsentation von neuen Objekten der Museumssammlung
Das Museum Neuruppin lädt am Sonntag, dem 22. Februar 2026, um 14 Uhr zur Eröffnung der Sammlungspräsentation „Wenn ein Werbespruch Wirkung zeigt…“ ein.
Der Slogan „… zu haben bei Gustav Kühn, Neuruppin“, gedruckt auf den bunten Bilderbogen, machte den Namen der märkischen Stadt national und international bekannt. Das Museum Neuruppin besitzt über 12.000 Bilderbogen aus Neuruppin und anderen europäischen Produktionsstätten. Dieser überregional bedeutende Sammlungsschwerpunkt wird kontinuierlich ausgebaut. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, einige Lücken in der Sammlung erfolgreich zu schließen. So konnten ein größeres Konvolut Neuruppiner Bogen sowie Objekte aus dem Kontext der Bilderbogenproduktion aus der privaten Sammlung von Dietrich Hecht (Aschaffenburg) erworben werden. Mit weiteren teils gestifteten, teils angekauften Objekten werden die Neuerwerbungen im Bilderbogenraum vorgestellt.
Flexibler Eintritt
