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Testfeld – Wiese am Kirchplatz

Heute wird im Bereich der ehemaligen Busspur an der Kulturkirche neues Grün initiiert. Wo ursprünglich alter Asphalt die Fahrbahn bedeckte, soll nunmehr auf einer Fläche von rund 175 m² ein blühendes Wildblütenmeer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dazu wird auf dieser Fläche eine Wiesenansaat aus einer, vor allem blaublühenden Wildsamensaatgutmischung vorgenommen. Die Blühwiese soll nicht nur eine abwechslungsreiche Nahrungsquelle für Insekten werden, sondern auch ein Hinweis darauf sein, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der Klappgraben seinen unterirdischen Verlauf in Richtung Ruppiner See nimmt.

Diese Aktion ist ein Baustein aus der Konzeptwerkstatt Stadtquadrate, ein von längerer Hand geplantes Experiment, an dem sich vor allem auch der Verein Klima & Alltag e.V., der Verschönerungs-Verein e.V. sowie die Fraueninitiative Neuruppin rege beteiligen. Zudem wird das Projekt vom Stadtservice Neuruppin tatkräftig unterstützt. Bereits im vergangenen Jahr wurden im Rahmen des Projekts eine Teilfläche der Busspur entsiegelt sowie mehrere Hochbeete aufgestellt, die vom Verein Klima und Alltag e.V., wie auch dem Verschönerungs-Verein e.V. bepflanzt und gepflegt wurden.

Zum Schutz der Wiesenansaat wird bis zum Auflaufen des Saatgutes die Fläche umzäunt werden, um hier das Wegeabkürzen und damit das Übertreten der Fläche zu unterbinden. Nach dem ersten Auflaufen wird etwa im April/ Mai eine Schröpfmahd ausgeführt, um unerwünschtem Grasaufwuchs entgegenzuwirken. Die weitere bzw. letzte Mahd wird erst im Spätherbst bzw. Winter ausgeführt werden. Die sich über den Spätfrühling und Sommer, nach dem Schröpfschnitt, entwickelnde Wiesenpracht soll sich auf diese Weise gut entwickeln und versamen können.

Baudezernent Jan Juraschek: 
„Die Fläche der ehemaligen Busspur bleibt auch in diesem Jahr im Fokus unserer Bemühungen zur Weiterentwicklung des öffentlichen Raumes. Bitte behandeln Sie die neu angelegte Blühfläche und die Hochbeete mit Rücksicht und Respekt – sie sind nicht nur ein wertvoller Beitrag zu mehr Grün und  Biodiversität in der Stadt, sondern auch das Ergebnis des engagierten Einsatzes und der sorgfältigen Arbeit vieler helfender Hände aus den beteiligten Vereinen. Allen Beteiligten ein ausdrückliches Dankeschön!“

Wer die Vereine bei der Pflege der Fläche und Hochbeete unterstützen möchte, kann sich gerne beim Sachgebiet Stadtgrün melden. 
 

Mehrteilige Collage: In einem abgesperrten Bereich der Stadt bereiten Menschen eine Sandfläche vor. Sie jäten und harken, walzen den Boden, messen aus und verlegen Platten; eine kleine Gruppe bespricht die Arbeiten.