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Tag der Städtebauförderung - Stadtspaziergang mit Minister Robert Crumbach

Anlässlich des Tags der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai 2026 lädt die Fontanestadt Neuruppin Interessierte von 10 – 12 Uhr zu einem Stadtspaziergang mit dem Baudezernenten der Fontanestadt Neuruppin Jan Juraschek und dem Infrastrukturminister des Landes Brandenburg Robert Crumbach im nördlichen Bereich der historischen Altstadt ein. Dabei werden viele der aktuell in Umsetzung befindlichen Projekte und anstehenden Entwicklungen der kommenden Jahre erläutert. Die einzelnen Stationen bieten einen Einblick in die aktuellen Projektstände und zeigen auch das Spannungsfeld zwischen städtebaulichem Denkmalschutz, Energie- und Mobilitätswende sowie Klimaschutz auf.

Jan Juraschek: „Die nördliche Altstadt unterliegt aktuell einer gewaltigen Transformation. Aufgabe ist es, öffentliche Räume und die lokale Mobilität künftig so zu gestalten, dass den neuen Anforderungen unserer Gesellschaft entsprochen und den Folgen der Klimaveränderungen nachhaltig begegnet werden kann. Drei Jahre nach dem Stadtspaziergang am Tag der Städtebauförderung in der nördlichen Altstadt, in der anstehende Entwicklungen und Planungen vorgestellt worden sind, ist nunmehr vieles in Bewegung gebracht. Gemeinsam wollen wir daher einen Einblick in die aktuellen Projektstände vornehmen.“

Ausgangspunkt des diesjährigen Stadtrundganges wird der Bahnhof Rheinsberger Tor sein (Bahnhofsvorplatz, Karl-Marx-Straße 1, 16816 Neuruppin, Treffpunkt auf der Freifläche vor dem Gebäude), wo ab September 2026 der Bahnhofsvorplatz umgestaltet werden soll. Anschließend erfolgen Ausführungen zur Sanierung und dem Ausbau der L167 im Bereich Karl-Marx-Straße und Steinstraße. Danach werden die aktuellen Entwicklungen zur Ernst-Toller-Straße erläutert, welche ebenfalls saniert und ausgebaut wird, inklusive der Errichtung eines Park & Ride-Parkplatzes. Zum Abschluss des Rundgangs wird auf dem Schulplatz die Pop-up Ausstellung „35 Jahre Städtebauförderung“ durch Minister Robert Crumbach eröffnet.

Eine Voranmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Zum Tag der Städtebauförderung:
Für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Leben in der Nachbarschaft – die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Am 9. Mai 2026 finden deutschlandweit Veranstaltungen unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften" zur Städtebauförderung statt. Städte und Gemeinden informieren an diesem Tag über ihre Projekte, Planungen und Erfolge – und laden dazu ein, an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken.

Weitere Informationen zum Jubiläum „35 Jahre Städtebauförderung in Brandenburg“ gibt es unter https://mil.brandenburg.de/mil/de/staedtebaufoerderung/

Zweiteilige Luftaufnahme: Oben kleiner Bahnhof mit Gleisen und baumbestandenem Parkplatz. Unten weitläufige Baustelle im Wohngebiet mit Erdarbeiten, Baumaschinen und angelegten Wegen oder Gräben.
Stadtspaziergang entlang des Bahnhofs Rheinsberger Tor und der Baustellen L167 sowie Ernst-Toller-Straße (Fotos: Martin Wittchen)
Zweiteiltes Bild: links eine historische, schwarzweiße Aufnahme einer Kopfsteinpflasterstraße mit verfallenen Fassaden und Turm; rechts dieselbe Straße heute, farbig und renoviert, helle Häuserfassaden und derselbe Turm unter blauem Himmel. Vergleich von früher und nach Sanierung.
Was 35 Jahre Städtebauförderung bewirken... Siechenstraße (Foto alt: Eckhard Handke, Foto neu: Fink)
Zweiteilige Gegenüberstellung: Oben ein schwarzweißes, kahles Sandplatz‑Gelände mit spielenden Kindern vor einfachen Häusern. Unten derselbe Ort heute: begrünter, moderner Spielplatz mit Klettergeräten, Steinen und Bäumen, umgeben von renovierten Wohnhäusern. Zeigt die städtebauliche Umgestaltung eines Quartierplatzes.
Neuer Markt (Foto alt: Eckhard Handke, Foto neu: Martin Wittchen)
Vorher-nachher-Aufnahme eines Mehrfamilienhauses: Oben ein verfallenes, fensterloses Gebäude mit beschädigter Fassade in Schwarzweiß; unten dasselbe Haus saniert, grün gestrichen, mit intakten Fenstern und Balkonen, bei Sonnenschein. Die Gegenüberstellung zeigt den Wandel von Ruine zu modernisiertem Wohnhaus.
Fischbänkenstraße / An der Seepromenade (Foto alt: Eckhard Handke, Foto neu: Fink)