Skatepark Neuruppin in Bewegung – und da geht noch was!
Am 17. August wurde der Skatepark zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Über den Tag verteilt nahmen ca. 200 Besucherinnen und Besucher am Fest teil und nutzten die vielfältigen Angebote vor Ort – darunter insbesondere zahlreiche Kinder und Jugendliche.
Organisatorisch wurde das Skatepark-Fest durch das Amt für Bildung und Soziales der Fontanestadt Neuruppin vorbereitet und umgesetzt. Die Organisation lag dabei insbesondere bei Stephan Haack (Kinder- und Jugendkoordination) in Zusammenarbeit mit Jens Dreschler (Sport). Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Sportverein RSV „Die Maulwürfe“ e.V., Lernen und Wachsen e. V. sowie das JFZ „Alte Brauerei“ e. V.. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure konnte ein niedrigschwelliges und vollständig kostenfreies Angebot geschaffen werden, das Bewegung, Begegnung und gemeinsames Erleben miteinander verband.
Eine besondere und kontinuierliche Rolle bei der Entwicklung des Skateparks nimmt das JFZ „Alte Brauerei“ e. V. ein. Die ursprüngliche Idee, mit dem Container eine feste Angebotsstruktur am Skatepark zu schaffen und den Standort insgesamt stärker zu fördern, entstand aus dem JFZ heraus. Seitdem begleitet der Verein die Entwicklung des Skateparks kontinuierlich, entwickelt die Angebote gemeinsam mit jungen Menschen weiter und trägt wesentlich und in Kooperation mit der Stadtverwaltung Neuruppin dazu bei, dass der Standort über einzelne Veranstaltungen hinaus regelmäßig mit Leben gefüllt wird.
Dass dieses Engagement weit über den eigentlichen Festtag hinausgeht, zeigt auch das Ferienangebot des JFZ am Skatepark. In der Woche vom 17.08 – 21.08.2026 ist das JFZ jeweils von 10 bis 16 Uhr vor Ort. In dieser Zeit können junge Menschen unter anderem Skateboards und Schutzausrüstung ausleihen und die sanitären Anlagen nutzen. Zudem stehen kleine Erfrischungsgetränke zur Verfügung. Damit schafft das JFZ verlässliche Rahmenbedingungen für eine möglichst sichere und niedrigschwellige Nutzung des Skateparks und bietet zugleich feste Ansprechpersonen für die jungen Menschen vor Ort.
Federführend engagiert sich hierbei Larissa Trippel, Sozialarbeiterin am Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasium sowie im JFZ. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Martin König gestaltet und realisiert sie die Angebote am Skatepark und rund um den Container. Auch während des Festes stellte das JFZ einen wesentlichen Teil der Angebotsstrukturen und die Betreuung des Containers sicher.
Die vorhandenen Skateboards, BMX-Räder, Roller und Inliner sowie die entsprechende Schutzausrüstung wurden über den gesamten Tag rege ausgeliehen und ausprobiert. Gleichzeitig entstanden viele gute Gespräche und Austausche mit Kindern, Jugendlichen, Familien und weiteren Gästen.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Stephan Haack und Jens Dreschler standen gemeinsam am Grill und versorgten die Gäste mit Bratwurst, Grillkäse und Toast. Das JFZ stellte zusätzlich Trinkpäckchen und Slushies bereit. Sämtliche Angebote, Speisen und Getränke waren kostenfrei, sodass das Fest möglichst niedrigschwellig und für alle zugänglich war.
Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Eröffnung der neu errichteten Terrasse und der Überdachung zwischen den Containern. Die Holz-Terrasse war durch Zimmerei Fielitz hergestellt und die Überdachung zwischen den Containern durch Metallbau Hegert gebaut worden. Die Kosten für Terrasse und Überdachung belaufen sich auf je ca. 6.500 €. Vielen Dank an die Stadtwerke Neuruppin, die den Bau der Terrasse mit 1.000 € unterstützt haben.
Zur Eröffnung waren auch Bürgermeister Nico Ruhle, Baudezernent Jan Juraschek sowie die Dezernentin und stellvertretende Bürgermeisterin Daniela Kuzu vor Ort. Der Bürgermeister überreichte Larissa Trippel und Martin König vom JFZ feierlich einen Laubbläser für den Skatepark. Dieser soll insbesondere im Herbst dabei helfen, die Skateflächen von Laub und kleineren Ästen freizuhalten und damit eine möglichst sichere Nutzung der Anlage zu gewährleisten.
Auch gestalterisch entwickelt sich der Skatepark weiter: Junge Menschen haben bereits begonnen, eine Seite der Container mit Graffiti und Street Art zu gestalten. Die Gestaltung soll zeitnah durch das Skater-Kollektiv weitergeführt werden. Damit wird der Skatepark nicht nur für junge Menschen weiterentwickelt, sondern zunehmend auch mit ihnen gemeinsam gestaltet.
Trotz zwischenzeitlichem Nieselregen konnte das Fest erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt war es ein gelungener Tag, der einmal mehr gezeigt hat, welches Potenzial der Skatepark als Treffpunkt, Bewegungsraum und Ort für Begegnung, Beteiligung und selbstbestimmte Freizeitgestaltung besitzt.
Und die Entwicklung geht weiter: Weitere Maßnahmen für den Skatepark befinden sich bereits in Abstimmung mit den Nutzergruppen. Dabei sollen die Perspektiven und Bedarfe der jungen Menschen auch bei den kommenden Schritten eine zentrale Rolle spielen. Die weitere Entwicklung kann über die Kanäle der Fontanestadt Neuruppin verfolgt werden.
Am Skatepark ist noch einiges geplant – und gemeinsam mit den jungen Menschen und den beteiligten Akteuren haben wir noch viel vor.

