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Podiumsdiskussion im Museum Neuruppin

Im Oktober 2025 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 35. Mal. Grund genug, die vergangenen dreieinhalb Jahrzehnte zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Das Museum Neuruppin und die Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin laden aus diesem Anlass am 1. Oktober 2025 um 17 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit Gästen ein, die diese Jahre als junge Menschen erlebt haben. Es wird ein Blick zurück auf den Einigungsprozess geworfen und über das Ende der DDR, über Erfolge, Misserfolge und große Entwicklungen sowie das Jungsein in Zeiten des Umbruchs und der Einheit diskutiert.

Darüber hinaus richtet sich der Blick nach vorn. Es wird der Frage nachgegangen, was „Einheit“ in einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft bedeutet. Der Historiker und Experte der Bundesstiftung Aufarbeitung Tim Köhler wird mit den Podiumsgästen und dem Publikum darüber ins Gespräch kommen, wie Einheit und Demokratie krisenfest und zukunftssicher gestaltet werden können.

Die Podiumsgäste sind Ariane Feierbach (heute Ortsvorsteherin in Wuthenow), Nico Ruhle (heute Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin) sowie Tim Eisenlohr (Zeitzeugenbüro), der wegen seines Engagements für die Berliner Umwelt-Bibliothek als Vierzehnjähriger von der Stasi verhaftet wurde.

Der Eintritt ist frei.

Das Bild zeigt eine Wand mit dem Slogan „Über Winden“ und dem Text „35 Jahre Deutsche Einheit – Erinnern Erzählen Gestalten“. Im Hintergrund ist eine historische Gebäude-Silhouette vor einem blauen Himmel zu sehen.