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Neuruppin solidarisiert sich mit „Kommunen am Limit“

Wer bestellt, muss auch bezahlen - Neuruppin solidarisiert sich mit „Kommunen am Limit“

Auch in der Fontanestadt Neuruppin werden die finanziellen Spannungen deutlicher und die Spielräume enger. Immer mehr Pflichtaufgaben binden – zusätzlich zu den allgemeinen Kostensteigerungen – immer mehr Geld, das bei den „freiwilligen“ Aufgaben fehlt. Gerade diese freiwilligen Leistungen, wie im sozialen und kulturellen Bereich, haben wesentlichen Einfluss auf die Lebensqualität in unserer Stadt. 

Kommunale Selbstverwaltung braucht eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung. Kürzungen bei Zuweisungen und Förderprogrammen verschärfen den Druck. Hinzu kommt, dass Bund und Land neue Aufgaben oder Standards beschließen, ohne die daraus entstehenden Kosten aus kommunaler Sicht immer vollständig auszugleichen. Das Konnexitätsprinzip muss konsequent gelten: Wer bestellt, muss auch bezahlen. 

Neuruppin fordert Bund und Land auf, kommunale Aufgaben dauerhaft ausreichend zu finanzieren, Kostenfolgen neuer Entscheidungen transparent zu ermitteln und Kürzungen nicht auf die kommunale Ebene zu verlagern. Nur finanziell handlungsfähige Städte und Gemeinden können Daseinsvorsorge sichern, investieren und lebenswert bleiben.

Zur Veranschaulichung haben wir einige Beispiele zusammengetragen, an welchen sich erkennen lässt, warum der finanzielle Druck immer größer wird. Diese Beispiele sind nur ein Bruchteil der Herausforderungen, die wir zukünftig zu bewältigen haben.

Plakat mit Baustellenszene: Arbeiter asphaltiert Straße. Oben gelb-schwarzes Warnband mit Text „Kommunen am Limit“. Unten Aussage: „Ohne Förderung kein Fortschritt vor Ort! Kürzungen bei Förderprogrammen stoppen wichtige kommunale Projekte.“
Plakat: Mutter hält Kind am Spielplatz. Oben Warnstreifen: „Kommunen am Limit“. Haupttext: „Gute Entlastung braucht faire Finanzierung.“ Erklärung: Kostenfreie Kita darf Kommunen nicht zusätzlich belasten; unzureichende Erstattung des Landes erhöht finanziellen Druck in den Kommunen.
Plakat mit gelbem Hintergrund und Warnstreifen „Kommunen am Limit“. Daneben ein gefalteter 50‑Euro-Schein. Text: Weniger Schlüsselzuweisungen bedeuten weniger Spielraum; Kürzungen gefährden kommunale Handlungsfähigkeit und Mittel für Pflichtaufgaben, freiwillige Leistungen und Zukunftsinvestitionen.
Plakat mit gelbem Warnband „Kommunen am Limit“. Botschaft: Eine lebenswerte Stadt gibt es nicht zum Nulltarif. Ohne ausreichende kommunale Finanzierung sind soziale Projekte sowie Kultur- und Begegnungsorte – etwa Museen – gefährdet.
Foto einer rissigen Landstraße mit Schlaglöchern. Darüber Warnband „Kommunen am Limit“. Textbotschaft: Ohne ausreichende kommunale Mittel können Straßen nicht gepflegt werden; fehlende Unterhaltung verursacht Ärger und führt langfristig zu deutlich teureren, grundlegenden Sanierungen.
Plakat mit Slogan „Kommunen am Limit“. Eine ältere Person sitzt im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Textbotschaft: Wer Leistungsansprüche erweitert, muss die Verwaltung mitfinanzieren; mehr Wohngeld-Berechtigte ja, aber Zusatzkosten für Bearbeitung und Personal sollen nicht bei den Kommunen landen.