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Gedenktafel für Max Silberberg am 27.2. eingeweiht

Am 27. Februar 2026, dem 148. Geburtstag von Max Silberberg, wurde die Gedenktafel am Standort seines ehemaligen Geburtshauses (vor dem ehemaligen „Magnet-Kaufhaus“) enthüllt. Die Initiatoren Johannes Bunk und Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Günter Hommel enthüllten das Objekt mit seinem Portrait und Text zu seiner Biografie. Ein QR-Code verweist auf https://www.silberberg.neuruppin-erleben.de/ und bietet darüber hinaus weitere Informationen. 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Nico Ruhle und einführende Worten von Johannes Bunk und Prof. Dr. Günter Hommel wurden auch Blumen für Max Silberberg niedergelegt. Die Veranstaltung wurde von Sebastian Beeske mit jüdischer Musik umrahmt. Kulturamtsleiter Mario Zetzsche verkündete, dass er die zwei Engagierten - Herrn Bunk und Herr Prof. Dr. Hommel - für den Franz-Bobzien-Preis der Stadt Oranienburg und der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen vorgeschlagen hat. Kurz vor der Einweihung der Gedenktafel hatte sich Monika Denes, eine Nachfahrin von Max Silberberg, bei Mario Zetzsche gemeldet und Objekte von Alfred und Gerta Silberberg für die Präsentation im Museum Neuruppin angeboten. Einen Transport hat das Museum bereits organisiert. Ihr wurde für dieses großzügige Angebot herzlich gedankt.

An der Eröffnung nahmen zahlreiche Gäste teil, darunter auch Landrat Ralf Reinhardt, die Silberberg-Journalistin Giulia Bernardi und der Künstler Grigory Berstein, der im Anschluss seine Ausstellung im Kunstraum Neuruppin „Licht und Dunkel: Hommage an Max Silberberg“ letztmalig präsentierte. 

Mit der Errichtung der Gedenktafel wird dem jüdischen Kaufmann und Kunstsammler Max Silberberg gedacht, der als Fabrikant in Wroclaw (Breslau) eine viel beachtete Kunstsammlung schuf. Er und seine Frau wurden ca. 1943 in Auschwitz vom Nationalsozialistischen Regime umgebracht. Mit der Gedenktafel soll an sein Schicksal erinnert werden. 

Sechs Männer stehen auf einem Gehweg vor einer Hauswand mit Gedenktafel und Porträtfoto. Zwei halten Blumensträuße, weitere Blumen liegen darunter. Die Gruppe posiert für ein Foto, offenbar anlässlich einer Gedenk- oder Einweihungsfeier.
© Julica Norouzi