Einweihung von zwei Toleranzbänken „Kein Platz für Rassismus!“
Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 9. März 2026 die Aufstellung von zwei „Toleranzbänken – Kein Platz für Rassismus!“ vor den Rathäusern A und B beschlossen.
Mit der heutigen Einweihung der 250. & 251. Toleranzbank reiht sich die Fontanestadt in die Aktionen im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026“ vom 16. März bis 29. März 2026 ein.
Zum Hintergrund:
Die Fontanestadt Neuruppin engagiert sich gegen Rassismus und setzt sich für ein tolerantes und weltoffenes Neuruppin ein. Um diese Einstellung präsenter zu zeigen und ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz zu setzen, wurden im Jahr 2024, im Rahmen des Jubiläums zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes, zwei sogenannte "Toleranzbänke" über die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" der Staatskanzlei des Landes Brandenburg angefragt.
Die Bänke haben eine Rückenlehne von circa zwei Metern, aber nur eine Sitzfläche von eineinhalb Metern, wobei die fehlende Sitzfläche auf der rechten Seite das Motto „Kein Platz für Rassismus“ symbolisiert. Die Herstellungskosten sind für die Fontanestadt Neuruppin kostenneutral, da diese über die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ getragen wurden. Die Herstellung, samt Beschriftung an der Rückenlehne mit dem Logo der Fontanestadt, wurde über eine inklusive Werkstatt ausgeführt.
Unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ engagiert sich die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ landesweit für den Aufbau dieser Bänke und setzt sich damit für Vielfalt und gegen Rassismus ein. Diesem Ansinnen soll mit den zwei im November 2025 an die Stadtverwaltung gelieferten "Toleranzbänken" öffentlich Ausdruck verliehen werden.
Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung überwacht die Umsetzung des gleichnamigen Handlungskonzepts. Sie berät und steuert die politische Schwerpunktsetzung innerhalb der Landesregierung, koordiniert ressortübergreifende Vorhaben, unterstützt und entwickelt Strategien für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, sensibilisiert die Öffentlichkeit, arbeitet mit zivilgesellschaftlich Aktiven zusammen, fördert deren Engagement und verknüpft vorhandene Strukturen zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Sie plant insgesamt 156 „Bänke gegen Rassismus“ auf Marktplätzen, Schulhöfen, vor Rathäusern, Krankenhäusern und Polizeidienststellen in Brandenburg aufzustellen.

