Bundesweiter Warntag 2025
Der Bundesweite Warntag findet in diesem Jahr am Donnerstag, 11. September 2025 statt.
Selbstverständlich beteiligt sich auch die Fontanestadt Neuruppin am Bundesweiten Warntag. So wird um 11:00 Uhr das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ und um 11:45 Uhr das Sirenensignal „Entwarnung“ ausgelöst. Zudem werden zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr Lautsprecherdurchsagen im Stadtgebiet erfolgen. Hierbei kommt, wie bereits in den vergangenen Jahren, die mobile Sirenen- und Warnanlage „MOWACOM“ zum Einsatz, welche - auf einem Fahrzeug angebracht - die Lautsprecherdurchsagen im Stadtgebiet erleichtert.
Ebenfalls am Bundesweiten Warntag öffnet der Katastrophenschutzleuchtturm am Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasium seine Türen und lädt die Bevölkerung ein, sich vor Ort über Schutz, Maßnahmen und Anlaufstellen im Krisenfall zu informieren. Von 15 - 18 Uhr können Interessierte in der Turnhalle des Schinkel-Gymnasiums die Ausstattung und die Struktur des Katastrophenschutzleuchtturms kennenlernen. Alle vorhandenen Materialien werden präsentiert und können direkt erlebt werden.
Der Katastrophenschutzleuchtturm ist speziell für Not- und Krisensituationen ausgelegt und dient als wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung. Der Tag der offenen Tür bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Für Katastrophenschutzleuchttürme sind folgende obligatorische Fähigkeiten vorgesehen: Die Katastrophenschutzleuchttürme sollen einen täglichen Betrieb von 12 Stunden gewährleisten. Die hilfesuchende Bevölkerung soll die Möglichkeit haben, sich täglich ca. 2 Stunden dort aufzuwärmen, erste Hilfe zu erhalten, sich zur Deckung des lebensnotwendigen Bedarfs mit Trinkwasser zu versorgen, ggf. mitgebrachte Nahrung zu erwärmen und zu verzehren, Kommunikationsgeräte mit Strom aufzuladen sowie Informationen auszutauschen. Darüber hinaus muss die nach außen gerichtete Sprach- und Datenkommunikation über einen Zeitraum von mindestens 72 Stunden technisch gewährleistet werden.
Übersicht: Was „können“ die Leuchttürme?
- Anlaufstelle für die Bevölkerung im Krisenfall (keine dauerhafte Unterbringung)
- Information an die Bevölkerung (aktuelle Lage, Fragen, Infos, Verhaltenshinweise)
- Notrufmeldestelle (bei Ausfall der Telekommunikation)
- Aufladen von akkubasierten Endgeräten
- Ausgabestelle für Trinkwasser
- Aufwärmen von mitgebrachten Speisen
- Medizinische Versorgung (kein Krankenhaus)
Insgesamt verfügt die Fontanestadt Neuruppin über drei Katastrophenschutz-Leuchttürme an folgenden Standorten: Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasium und Grundschule „Wilhelm Gentz“ in Neuruppin sowie Grundschule „Am Weinberg“ in Alt Ruppin.
Zum Tag der offenen Tür des Katastrophenschutzleuchtturms in der Turnhalle des Schinkel-Gymnasiums sind am 11. September zwischen 15 und 18 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen.
