Aktionstag Schichtwechsel
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Schichtwechsel“ wechselten gestern (25.09.2025) die drei Mitarbeiter Maik, Sven und Vincent der Stephanus-Werkstätten Neuruppin, in Begleitung eines Betreuenden, ihre Schicht und arbeiteten am Vormittag im Neuruppiner Rathaus. Die drei Beschäftigten wurden um 9 Uhr durch den Bürgermeister begrüßt und erhielten im Anschluss eine exklusive Führung durch das Rathaus. Nach der Führung nahmen die drei ihren Dienst in der Stadtverwaltung auf und brachten sich aktiv in die Arbeitsbereiche IT und Gebäudemanagement ein.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause fand eine angeregte Gesprächsrunde mit dem Amtsleiter für Bildung und Soziales, Maik Buschmann, sowie Marco Meyer und Doreen Beier vom Behindertenbeirat der Fontanestadt Neuruppin statt. Diskutiert wurden dabei zentrale Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen in der Fontanestadt Neuruppin. In Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat soll ein ungezwungenes, regelmäßiges Treffen für Menschen mit Beeinträchtigungen ins Leben gerufen werden. Ziel ist es, einen Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Ideenentwicklung zu schaffen.
Im Austausch dazu arbeiteten die Beigeordnete Daniela Kuzu, Bürgermeister Nico Ruhle und Baudezernent Jan Juraschek an diesem Tag in den Werkstätten der Stephanus-Stiftung im Lilienthal-Ring 19. Auf dem Gelände der Stephanus-Werkstätten waren sie von 10–12 Uhr im Einsatz, u.a. zum Abfüllen von Kosmetika und das Zusammenbauen von Weihnachtspräsenten.
Zum Hintergrund
Die "Aktion Schichtwechsel" ist eine bundesweite Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM), die zum Ziel hat, Vorurteile abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben zu fördern, indem sie einen Tag lang die Arbeitsplätze von Menschen mit und ohne Behinderungen tauschen. Teilnehmende erhalten Einblicke in die Arbeitswelten und Tätigkeiten der jeweils anderen Seite, was zu neuen Perspektiven und einem besseren Verständnis für die Leistungen und die Vielfalt der Arbeitsbereiche führt.

